Steinhausen ZG: Zwei Einbrecher nach Garagen-Coups festgenommen

In der Nacht auf Samstag haben zwei Männer in Steinhausen mehrere Einbrüche in Garagenbetriebe verübt.

Im Rahmen einer umgehend eingeleiteten Fahndung konnten zwei tatverdächtige Personen festgenommen werden. Die Ermittlungen sind im Gang.

In der Nacht auf Samstag (18. April 2026), kurz nach Mitternacht, gingen bei der Einsatzleitzentrale der Zuger Polizei mehrere Meldungen zu verdächtigen Feststellungen im Gebiet rund um die Sumpfstrasse in Steinhausen ein.

Gemäss bisherigen Erkenntnissen verschaffte sich dort eine aus zwei männlichen Personen bestehende Täterschaft gewaltsam Zutritt zu zwei Garagenbetrieben.

Nach aktuellem Kenntnisstand wurde kein Deliktsgut entwendet. Der entstandene Sachschaden beläuft sich auf mehrere tausend Franken.

Im Rahmen der unverzüglich eingeleiteten Fahndung konnten kurze Zeit später bei einer Bushaltestelle in der Stadt Zug zwei männliche Personen im Alter von 23 und 35 Jahren angehalten werden, auf welche die Beschreibung passte.

Die beiden französischen Staatsangehörigen wurden festgenommen.

Ob und in welcher Form die angehaltenen Personen mit weiteren Delikten in Zusammenhang stehen sowie die weiteren Ermittlungen zum Sachverhalt erfolgen unter der Leitung der Staatsanwaltschaft des Kantons Zug. Diese hat für beide Männer beim Zwangsmassnahmengericht Antrag auf Untersuchungshaft gestellt.

Präventionstipps für Autogaragen

Um an hochwertige und leistungsstarke Fahrzeuge beziehungsweise an Fahrzeugschlüssel zu gelangen, wird vermehrt in Garagen und Ausstellungsräume eingebrochen. Mit geeigneten Massnahmen kann das Risiko deutlich reduziert werden. Die Zuger Polizei empfiehlt:

  • Beleuchten Sie das Areal mit geeigneten Leuchtmitteln. Verhindern Sie die Zufahrt zu sensiblen Bereichen mit physischen Barrieren.
  • Überprüfen Sie Tore, Türen und Fenster regelmässig auf deren Einbruchschutz und beheben Sie festgestellte Schwachstellen umgehend.
  • Bewahren Sie Fahrzeugschlüssel sicher auf, beispielsweise in fest verankerten Wertverhältnissen.
  • Nutzen Sie vorhandene Sicherheitssysteme und ergänzen Sie diese bei Bedarf durch zusätzliche mechanische oder elektronische Sicherungen sowie Ortungsgeräte.
  • Erschweren Sie den Zugriff auf Fahrzeuge, indem diese beispielsweise verstellt oder schwer zugänglich parkiert werden.
  • Setzen Sie auf elektronische Überwachungssysteme zur frühzeitigen Alarmierung bei unbefugtem Zutritt.
  • Melden Sie verdächtige Feststellungen umgehend über die Notrufnummer 117.

 

Quelle: Zuger Polizei
Bildquelle: Symbolbild © Andrey Mihaylov/Shutterstock.com






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