Kapo Aargau/Zürich: Grosskontrolle gegen Einbrecher und fahrunfähige Lenker
Die Kantonspolizeien Aargau und Zürich führten in der Nacht auf Samstag gemeinsam eine grossangelegte Präventions- und Fahndungsaktion durch.
Im Grenzraum der beiden Kantone kontrollierten die Einsatzkräfte Personen und Fahrzeuge. Ziel des koordinierten Einsatzes war es, die Einbruchskriminalität zu bekämpfen und die Verkehrssicherheit zu erhöhen.
An verschiedenen Verkehrsknoten und Hotspots in den Kantonen Aargau und Zürich führte die Polizei am Freitag, 8. Mai 2026, von den Abendstunden bis in die frühen Morgenstunden des Samstags, 9. Mai 2026, Personen- und Fahrzeugkontrollen durch.
Am Einsatz beteiligt waren die Kantonspolizei Aargau, die Kantonspolizei Zürich, Regionalpolizeien aus dem Kanton Aargau, kommunale Polizeikorps aus dem Kanton Zürich, Spezialisten des Bundesamts für Zoll und Grenzsicherheit (BAZG) sowie Kontrollorgane des Aargauer Verkehrsverbundes (AVA).
Fokus auf Einbruchskriminalität, Verkehrssicherheit und Jugendkriminalität
Mit der Schwerpunktaktion erhöhte die Polizei den Kontroll- und Fahndungsdruck in einbruchgefährdeten Gebieten sowie auf stark frequentierten Verkehrsachsen. Im Fokus standen die Verhinderung von Einbruchdiebstählen, die Anhaltung gesuchter oder tatverdächtiger Personen sowie die Überprüfung von Fahrzeugen und deren Lenkerinnen und Lenkern hinsichtlich Fahrfähigkeit und Verkehrssicherheit.
Zusätzlich führte die Polizei im Raum Spreitenbach und Dietikon gezielte Kontrollen im Zusammenhang mit Jugendgewalt und Jugendkriminalität durch. Mit verstärkter Präsenz an bekannten Brennpunkten setzte die Polizei ein klares Zeichen.
Zahlreiche Kontrollen und Verzeigungen
Im Rahmen der Aktion kontrollierte die Polizei im Kanton Aargau mehrere hundert Personen. Sämtliche Kontrollierten wurden im Fahndungsregister überprüft.
Zwei Personen waren wegen einer Bussenumwandlung beziehungsweise wegen unklarer Aufenthaltsverhältnisse ausgeschrieben. Durch die Bezahlung des offenen Bussenbetrags beziehungsweise die Klärung der Wohnadresse konnten die pendenten Geschäfte vor Ort erledigt werden.
Weiter zog die Polizei drei Lenker aus dem Verkehr, die mutmasslich unter Drogeneinfluss standen. Fünf weitere Personen befanden sich in fahrunfähigem Zustand, unter anderem wegen Alkoholkonsums. Einem Lenker wurde aufgrund eines positiven Atemlufttests der Führerausweis noch vor Ort abgenommen.
Zudem stoppte und verzeigte die Polizei zwei Automobilisten, die trotz Führerausweisentzugs beziehungsweise ohne gültigen Führerausweis unterwegs waren.
Insgesamt stellte die Polizei 15 Widerhandlungen gegen das Strassenverkehrsgesetz fest und sprach rund 40 Ordnungsbussen im Strassenverkehrsbereich aus.
Hinzu kamen zwei Widerhandlungen gegen das Waffengesetz sowie eine Anzeige aufgrund des Ausländer- und Integrationsgesetzes.
Sichtbare Polizeipräsenz mit präventiver Wirkung
Die beteiligten Polizeikorps ziehen eine positive Bilanz. Die gemeinsame Aktion stärkte die interkantonale Zusammenarbeit. Neben den festgestellten Widerhandlungen ist insbesondere der präventive Effekt solcher Schwerpunktaktionen von Bedeutung. Wie viele mögliche Straftaten durch die sichtbare Polizeipräsenz verhindert wurden, lässt sich nicht beziffern. Tatsache ist jedoch, dass die Kantonspolizei Aargau in der Nacht auf Samstag lediglich einen Wohnungseinbruch verzeichnete, was deutlich unter der Norm liegt.
Die Kantonspolizei Aargau wird ihre verstärkten Massnahmen gegen Wohnungseinbrüche fortsetzen und mahnt die Bevölkerung weiterhin zur erhöhten Wachsamkeit.
Quelle: Kantonspolizei Aargau / Kantonspolizei Zürich
Bildquelle: Symbolbild © Kantonspolizei Zürich
