Oberägeri ZG: Marokkaner durchsuchen Autos – Flucht endet nach Drohung mit Diensthund

Dank einer aufmerksamen Bürgermeldung hat die Zuger Polizei am Donnerstagmorgen zwei Männer festgenommen.

Sie stehen im Verdacht, zuvor in Unter- und Oberägeri mehrere unverschlossene Autos durchsucht und daraus Gegenstände entwendet zu haben.

Am Donnerstagmorgen (10. September 2026), kurz vor 05:45 Uhr, wurden zwei Männer in einem unverschlossenen Auto an der Rämslistrasse in Oberägeri beobachtet. Als sie von einem Anwohner angesprochen wurden, flüchteten sie zu Fuss in Richtung Dorfzentrum.

Die umgehend aufgebotenen Einsatzkräfte leiteten eine Fahndung ein und konnten die beiden Tatverdächtigen kurze Zeit später sichten. Während einer der Männer der polizeilichen Aufforderung Folge leistete, ergriff sein Begleiter die Flucht. Nachdem die Polizei dem Flüchtenden den Einsatz von Diensthund Paya angedroht hatte, gab er seine Flucht nach rund 20 Metern auf. Beide Männer konnten anschliessend festgenommen werden.

Die bisherigen Ermittlungen haben ergeben, dass die beiden Männer zuvor in Unter- und Oberägeri versucht haben, zahlreiche Fahrzeuge zu öffnen. Aus mehreren unverschlossenen Autos dürften sie Gegenstände entwendet haben. Bei den Festgenommenen handelt es sich um zwei marokkanische Staatsangehörige im Alter von 18 und 28 Jahren. Sie wurden dem Amt für Migration zugeführt und bei der Staatsanwaltschaft des Kantons Zug zur Anzeige gebracht. Weitere Ermittlungen sind im Gang.

Eigentümer von Deliktsgut gesucht

Bei den Festgenommenen wurde diverses mutmassliches Deliktsgut sichergestellt, das bislang keiner Geschädigten oder keinem Geschädigten zugeordnet werden konnte. Personen, die in Unter- oder Oberägeri Gegenstände aus ihrem Auto vermissen und noch keine Anzeige erstattet haben, werden gebeten, sich bei der Zuger Polizei zu melden.

Die Polizei rät: Auto immer abschliessen!

Die Zuger Polizei erinnert daran, alle Fahrzeuge auch bei kurzer Abwesenheit immer abzuschliessen und keine Wertgegenstände sichtbar liegen zu lassen. Auch vermeintlich sichere Verstecke wie das Handschuhfach oder der Kofferraum werden durchsucht. Verdächtige Beobachtungen sind umgehend der Polizei (Notruf 117) zu melden.

 

Quelle: Zuger Polizei
Bildquelle: Symbolbild © Zuger Polizei






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