Einbruch: Diensthund stellt Ukrainer im Lokal

(Basel BS). Am Sonntag, 20. September 2026, circa 03.05 Uhr, ist ein Mann in ein Restaurant an der St. Alban-Vorstadt eingebrochen.

Die Kantonspolizei Basel-Stadt konnte den Tatverdächtigen anhalten und im Auftrag der Staatsanwaltschaft Basel-Stadt festnehmen.

Drittperson beobachtet den Einbruch

Den bisherigen Ermittlungen der Kriminalpolizei der Staatsanwaltschaft Basel-Stadt zufolge beobachtete eine Drittperson, wie sich ein Mann gewaltsam Zutritt zum Restaurant verschaffte, und verständigte die Kantonspolizei Basel-Stadt. In der Folge durchsuchte sie das Restaurant unter Beizug eines Diensthundes.

Diensthund stellt Tatverdächtigen im Restaurant

Dieser konnte den Tatverdächtigen noch im Tatobjekt stellen. Die Kantonspolizei Basel-Stadt nahm den Mann im Auftrag der Staatsanwaltschaft Basel-Stadt fest.

Bei dem Festgenommenen handelt es sich um einen 31-jährigen ukrainischen Staatsangehörigen.

Gültige Landesverweisung festgestellt

Weitere Abklärungen ergaben, dass gegen den Mann eine gültige Landesverweisung besteht. Gegen ihn wird deshalb auch wegen Verweisungsbruchs ermittelt.

🔐 Einbruchschutz: So machen Sie es Tätern schwerer

Einbrecher suchen häufig nach einem möglichst schnellen und einfachen Zugang. Gerade Restaurants, Läden und andere Geschäftsräume können ausserhalb der Öffnungszeiten ins Visier geraten. Einige Massnahmen erhöhen den Schutz deutlich.

🚪 Auch Nebeneingänge sichern:
Nicht nur die Eingangstür zählt. Hintertüren, Kellerzugänge und Fenster sollten konsequent geschlossen und mit geeigneten Sicherungen versehen werden.

💡 Dunkle Bereiche vermeiden:
Bewegungsmelder und eine gute Beleuchtung bei Eingängen, Hinterhöfen und schlecht einsehbaren Gebäudeseiten können unerwünschte Besucher sichtbar machen.

💰 Bargeld nicht als Beute präsentieren:
Nach Geschäftsschluss sollte möglichst kein Bargeld sichtbar zurückbleiben. Eine geleerte und offen stehende Kasse kann signalisieren, dass dort nichts zu holen ist.

📹 Alarm und Videoüberwachung sinnvoll planen:
Alarmanlagen und Kameras können den Einbruchschutz ergänzen. Entscheidend sind eine fachgerechte Installation, regelmässige Kontrollen und die Beachtung der geltenden Datenschutzregeln.

👀 Auf die Umgebung achten:
Auffällige Geräusche, eingeschlagene Scheiben oder Personen, die sich nachts an Türen und Fenstern zu schaffen machen, können wichtige Hinweise sein.

Im Ernstfall: Einen möglichen Einbrecher nicht selbst stellen. Abstand halten, Beobachtungen und Personenmerkmale merken und sofort die Polizei über die Notrufnummer 117 verständigen.

 

Quelle: Kantonspolizei Basel-Stadt (ergänzt durch Polizei.news-Redaktion)
Bildquelle: Symbolbild © Kantonspolizei Basel-Stadt






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